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Tipps zum Urlaub auf Bali



Seminyak, Kuta, Legian

Unterschiedlicher kann Strandurlaub kaum sein. Bali in Kuta ist im Vergleich zu den Gili-Inseln eine andere Welt. Hier herrscht Großstadt-Flair, lebendiges Treiben überall. Hier scheint das Leben nie zur Ruhe zu kommen. Zu jeder Tageszeit sind hier hunderte, wenn nicht sogar tausende Menschen am Strand. 


Der Strand ist bei Ebbe extrem breit. Kurz vor Sonnenuntergang treffen sich hier unzählige Fußballspieler, ein großes Fußballfeld grenzt an das andere und das auf einer Länge von ein bis zwei Kilometer. 


Der Strand ist ganz flach auslaufend und so fest, dass man kilometerweit ohne Anstrengung laufen kann. Die einzigen Hindernisse, wenn man in Laufschuhen unterwegs ist, sind die kleinen Bäche, die von Zeit zu Zeit ins Meer fließen und irgendwie überquert werden müssen. Am Strand tobt das Leben. Zurzeit, während der Voll-Mondphase, sind hier meterhohe Wellen. Über Kilometer verteilt sieht man hier Surfer mit atemberaubenden Fähigkeiten in der Brandung. 




Der Strand ist hier nicht mehr so hell und das Wasser nicht mehr so türkisblau und klar wie auf den Gili-Inseln. Richtung Westen am Rande der Stadt ändert sich das Bild am Strand: kleinere Hotelanlagen und Bungalows wechseln sich ab, der Strand wird etwas schmaler und es sind weniger Menschen am Strand. In den vielen Beachclubs um Kuta herum trifft man vor allem Australier. Die verwinkelten Gassen und kleinen Straßen sind zu jeder Tageszeit mit Autos und Mopeds verstopft.

Souvenirläden, Schuhgeschäfte und Lederwaren gibt es hier wie Sand am Meer, eingestreut findet man schöne und weniger schöne Restaurants.



Den vollständigen Reisebericht in Buchform gibt es hier:
http://www.amazon.de/Bali-die-Gili-Inseln-Reisebericht-Trawangan/dp/1494366479/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1387097222&sr=8-5&keywords=Bali+und+die+Gili-Inseln

Das Erdbeben, das niemandem aus der Ruhe bringt

Am 13. Oktober ereignete sich auf Bali ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,8 auf der Richterskala. Betroffen war vor allem der südliche Teil von Bali mit den Touristenzentren um Nusa Dua. Nach deutschen Zeitungsberichten wurden mehr als 50 Menschen verletzt. Auf den Gili-Inseln war von diesem Beben nichts zu spüren. Bemerkenswert war die völlige Unaufgeregtheit, mit der die Menschen das Erdbeben zur Kenntnis nahmen. Es scheint fast zum Alltag zu gehören, dass hier ab und zu die Erde bebt. In Kuta, das nur ca. 14 km von Nusa Dua entfernt liegt, waren die Erdstöße schon nicht mehr so heftig. Eine Frau erzählte uns, dass Sie auf dem Moped vom Erdbeben überrascht wurde, "Es habe schon ganz ordentlich gewackelt." Aber größere Schäden waren hier nicht zu entdecken. Auch ein Taxifahrer berichtete uns, dass er im Auto nichts vom Erbeben bemerkt hätte, sich aber gewundert hätte, warum die Menschen alle aus den Häusern auf die Straße liefen. 

 
Taxifahren auf Bali und Lombok - Preisverhandlungen sind ein absolutes Muss!

Taxen sind auf längeren Strecken mit drei Personen oft billiger als der Bus, allerdings nur nach intensiven Verhandlungen. Da das Angebot an Taxen, z. B. in Ubud, viel größer ist als die Nachfrage, braucht man in der Regel mit Gepäck auf den Schultern gar nicht lange warten bis man angesprochen wird: Taxi? In Ubud kann man sich auch einfach an die Straße stellen, schnell hat man 1 bis 2 Taxifahrer um sich. Als feste Regel gilt: niemals das erste Angebot akzeptieren, das ist immer deutlich überhöht! Wir wollten von Ubud nach Padangbai, je nach Verkehr eine Fahrt von mehr als einer Stunde. 250.000 Rupiah?, nein; 200.000?, nein. Wir nannten 100.000 R. (das entspricht etwa 8,20 bis 8,50 €), wollten aber nicht mehr als 150.000 augeben. Mit unserem Angebot ließen wir den Fahrer stehen. Wir konnten sicher sein, der Fahrer kommt hinterher und verhandelt weiter. Am Ende fuhren wir für 150.000 Rupiah nach Padangbai (ca. 12,50 €). 

Nur Achtung: wer zum Fährhafen und weiter nach Lombok oder zu den Gili-Inseln möchte, sollte sich vor der Schranke zum Hafen raussetzen lassen, sonst muss der Taxenfahrer für die verbleibenden 50 m noch 6000 R bezahlen. Ähnliche Taxi-Preisverhandlungen führten in Sanur: Das führte zu einem Preis von 100.000 R. für die Strecke Sanur - Ubud. Auch auf Lombok am Hafen von Lembar konnten wir einen guten Preis aushandeln, obwohl sich hier die wenigen Fahrer abgesprochen zu haben schienen. Aber auch hier scherte ein Fahrer aus und unterbreitete uns ein akzeptables Angebot für die Strecke bis zu unserem Hotel in Mangsit, nördlich von Sengiggi. Von dort sollte es am nächsten Morgen weiter zum Hafen nach Bangsal gehen, das war der Hafen von denen die Schiffe zu den Gili-Inseln abfuhren. Nachdem wir uns mit einem holländischen Päarchen zusammengetan hatten, fuhren wir zu fünft für 150.000 R. von Lembar in Richtung Sengiggi und weiter bis an den Strand von Mangsit. Auch hier auf Lombok war der Verkehr sehr dicht und es dauerte wieder fast eine Stunde, um Richtung Norden nach Sengiggi zu gelangen.


Verkehr auf Bali und Lombok

Wie überall auf der Welt, wo es Autos gibt, ersticken die größeren Orte im Verkehr. Auf allen großen Straßen in Sanur, Lengian oder Kuta war ein ständiger Stau. In den touristischen Orten wie Ubut bewegte sich zeitweilig gar nichts mehr, sodass man zu Fuß deutlich schneller voran kam. Ein Schlendern durch die Straßen von Ubud war aufgrund des vielen Verkehrs kein Genuss. Bemerkenswert war allerdings, dass man beim Betreten der kleinen Hotels, die eher hinduistischen Tempeln glichen, sich auf einmal an einem Ort himmlischer Ruhe befand, irgendetwas sorgte dafür, das die Hektik der Straße außen vor blieb.
Auch sämtliche Verbindungsstraßen auf Bali waren vom Verkehr hoffnungslos überlastet. Die großen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Lastwagen, die mit 25 km/h unterwegs waren, den Mopeds und den Autos sorgte für ein geordnetes Chaos. 



Jeder überholte jeden, ob links oder rechts, aber es schien zu funktionieren, wir haben nur vereinzelt Unfälle gesehen. Den ursprünglichen Gedanken, uns ein Moped zu leihen, haben wir schnell wieder fallen lassen. Nicht nur der ungewohnte Linksverkehr und die fehlende Übung mit einem Zweirad, sondern die völlige Unübersichtlichkeit des Verkehrs ließen es ratsam erscheinen, uns bevorzugt mit einem Taxi über die Insel zu bewegen.


Fortsetzung:
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Tipps zum Urlaub auf den Gili-Inseln


Dies und das auf den Gili-Inseln

Auf Gili Meno haben wir anders als auf Gili Air keine öffentlich zugänglichen, bezahlbaren WLAN-Verbindungen (WiFi Hotspots) gefunden. Auf Gili Air gab es eine Reihe von Restaurants, Bars oder Hotels, die einen Internetzugang anboten, sofern man dort etwas gegessen hat bzw. Gast war.

 
Der regelmäßige Stromausfall sowohl auf Gili Air als auch auf Gili Meno führte allerdings häufig dazu, dass weder das Internet funktionierte noch in den Bars Fruchtsäfte ausgeschenkt wurden, weil die elektrischen Mixer nicht mehr liefen. Viele Resorts und auch zahlreiche Beachclubs auf Gili Trawangan sind mit Wi-Fi-Hotspots ausgestattet. Wer gerne Eiscreme isst, muss darauf auf Gili Air verzichten, auf der kleineren Insel Gili Meno gibt es hingegen einen gut bestückten Supermarkt mit einer kleinen Eistruhe. Auch internationale Tageszeitungen sind auf beiden Inseln absolute Mangelware. Die Schiffsverbindung zwischen den Inseln klappt gut: zweimal täglich, sehr pünktlich um 8:30 Uhr und 15 Uhr verlassen kleine Boote mit ca. 25 Personnen Gili Air. Nach weniger als 15 Minuten erreicht man dann Gili Meno. Auf dieser Insel sollte man gut mit Bargeld ausgestattet sein, gerade die kleinen Bungerlow-Anlagen nehmen keine Kreditkarten. Auch Geldwechseln ist hier nur zu einem schlechten Kurs möglich. Geldautomaten gibt es erst wieder auf der Insel Gili Trawangan.



Preise, Preise...

Im Vergleich zu Deutschland ist das Essengehen auf den Gili-Inseln spottbillig. Pro Person für ein Essen 10 Euro auszugeben, ist schon eine Ausnahme und nur in guten Restaurants möglich. Auf einem niedrigen Niveau sind die Preise auf der gleichen Insel (Gili Meno) aber trotzdem deutlich unterschiedlich. 
Indonesische Währung: Rupiah

Einen Mangosaft gibt es für 8000 R., aber 200 m weiter auch für 25.000 R. Sehr günstig und extrem lecker kann man auf Gili Meno im Ya-Ya essen, wo die Hauptspeisen (z.B. Chicken Curry oder gebratener Reis mit Ei) nur 10.000 R (ca. 85 Cent!), maximal 15.000 R. kosten. Das Ya-Ya ist eigentlich eher eine einfache Bretterbude als ein Restaurant, allerdings in einem wunderschönen Ambiente direkt am Strand. 



Eine frische Mango auf der Straße zu kaufen ist oftmals teurer (10 - 15.000 R.) als sich im Café einen frischen Mangosaft zu bestellen. Auf Gili Trawangan ist das Preisniveau in den Restaurants vergleichsweise hoch. Die günstigsten Hauptgerichte liegen bei 25.000 R., der durchschnittliche Preis liegt aber eher bei 40 - 50.000 R. Das Angebot ist insgesamt wesentlich größer, auf Trawangan gibt es wieder fast alles, was das Herz begehrt, von Eis über Pizza bis hin zu mexikanischen Tacos. Die typischen Beachclubs haben ein breites Angebot oft ausgestattet mit einem ganz besonderen Flair. Ein Vergleich durch einen Blick in die Menü-Karte lohnt sich, da gerade die günstigen Restaurants erstaunlich lecker kochen. Auf Gili Meno sind es häufig einzelne Familien, die kleine Restaurants mit nur 5 bis 8 Tischen betreiben. Die Fährverbindung zwischen den Inseln kostet 20.000 R. (ca. 1,70 €) pro Person, es sind kleine Boote mit max. 25 Personen, in denen man ganz kräftig durchgeschaukelt wird.



Den vollständigen Reisebericht in Buchform gibt es hier:
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Das Wetter im Oktober

Laut Klimatabelle sollte zum Oktober hin das Wetter auf Bali langsam unbeständiger werden. Gerade im Landesinneren kann es dann auch für Tage bewölkt sein oder regnen, das alles aber bei Temperaturen von 30 °C. Nachdem wir die ersten sonnigen Tage in Sanur am Strand verbracht hatten, fuhren wir zu den Reisterrassen nach Ubud. Hier war es besonders zum Nachmittag hin häufig bewölkt. An unserem Abfahrtstag regnete es bereits am Morgen und auch die weiteren Aussichten waren eher schlecht. Wir entschieden uns daher für die Fahrt auf die Gili Islands in der Hoffnung auf besseres Wetter. Dieser Entschluss war goldrichtig. Die folgenden 7 Tage hatten wir durchgängig schönes Wetter. Der Blick auf das Festland nach Lombok und Bali signalisierte uns, dass es insbesondere in den Bergen um die Vulkane herum häufiger wolkig war. Die letzten Tage an der Küste in Legian/Kuta waren überwiegend sonnig, wie gewohnt bei etwa 30 Grad. Auch abends und nachts kühlte es nicht deutlich ab (ca. 26 Grad).


Unterkünfte

Gili Air: Sunrise Resort, 10 Min vom Anleger, am Rande vom eigentlichen Zentrum, 650.000 Rupiah (55,- €), Villa mit drei Wohneinheiten und eigenem Vorgarten mit Liegen, Sonnenterrasse im 1. Stock mit Blick auf das Meer, AC, Zustellbett, herrlicher Frühstücksplatz direkt vorne am Strand mit Blick aufs Wasser, schöner Garten.

 
Gili Meno: Blue Coral: 325.000 R. (ca. 27,50 €), zusätzliche Matratze, AC, ohne Frühstück, erste Reihe am Strand, direkter Blick aufs Wasser, Anlage abseits ruhig gelegen, 5 Min zum nächsten Restaurant, 20 Min zum Hafen, windgeschützt, Schwimmen nur bei Flut möglich, Hängematte direkt am Strand.


Gili Trawangan: Bungalow "Smile": ohne AC, zwei große Betten, 275.000 Rupiah (23,30 €) mit Frühstück, schönes Bad, sehr sauber, am Ende der belebten Strandpromenade, ruhige Lage, extrem schöner Strand, kurze Wege zu allen Beachclubs.


Pitfalls – Fallgruben

Die Fährverbindung von Bali auf die Gili-Inseln
Es kann sich als großer Fehler herausstellen, wenn man auf dem Hinweg zu den Gili-Inseln bereits die Rückfahrt mitbucht. Wir sahen einige Leute, die mit einem Ticket in der Hand verzweifelt versuchten auf das Fährschiff zu kommen oder den ursprünglich zugesagten Transfer mit dem Bus einzulösen. Wenn das Ticket nicht akzeptiert wird, hat man die Vorauszahlung umsonst geleistet. Es empfiehlt sich, die Rückfahrt höchstens anzuzahlen. Der Ticketkauf im Voraus für die Überfahrt mit dem Fastboat kann sich lohnen, weil man auf dem Festland oftmals günstigere Preise als die offiziellen 660.000 R. aushandeln kann. Für das Slowboat, das von Bali bis Lombok gut 5 Std. benötigt, fährt man in der Regel am günstigsten, wenn man die Fährtickets direkt am Hafen beim offiziellen Verkaufsschalter erwirbt. Wer die offiziellen Preise kennt, kann mit Vorteil ein günstiges Komplett-Paket bei einem der vielen Reiseanbieter aushandeln. Dann muss man sich um nichts kümmern und erhält in der Regel noch einen Bustransfer vom Ankunftshafen der Fähre zur nächsten Stadt bzw. ins Hotel. Achtung, bei der Rückfahrt mit dem Fastboat von Gili Trawangan nach Bali muss man am Tag vor der Abfahrt unbedingt zu dem entsprechenden Reiseanbieter, der in der Regel an der Hauptpromenade auf Gili Trawangan sein Büro hat, und sich auf die Mitfahrer-Liste für den nächsten Tag setzen lassen. Versucht man erst am Abfahrtstag morgens mit seinem gültigen Ticket auf das Boot zu kommen, kann es sein, dass alle Plätze schon vergeben sind und man bis zum nächsten Tag warten muss. Da auch mal bei schlechten Wetterverhältnissen eine Fahrt ausfällt, ist es ratsam, immer einen Tag Puffer einzuplanen.






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